nebulo
Kolia_Press review

vital weekly #551
this is beautiful! french formerly visual artist, now composer thomas p. uses a wide pallet of sound colors to express himself on this debut as nebulo. with his background interest spawning from 20th century avantgarde classic to contemporary electronics, from sound design to concrete movie soundtrack, thomas p. shows his various sonic approaches on his debut album titled ‘kolia’ out on german label hymen records. being a rather complex compositional work, the album picks elements from acoustic-based postrock, across clicking ambience, to abstract idm-textures transformed into a surreal collage of sonic dreamscapes. and it certainly works! ‘kolia’ is the type of album that deserves deeper listening to consume the multileveled work, even though it also works well as background listening thanks to the dominating use of acoustic instruments. the more you listen, the more your ears will be caught in the complex soup of sonic beauty. highly recommended! (nmp)

magagin.de
http://magagin.de/reviews_108.html
beim promo-text durchlesen hatte ich schon dieses gefühl, dass dieser 25 jahre alte thomas p. aus frankreich gar nicht so verkehrt sein kann. wer h. p. lovecraft mag und e. a. poe und kafka, wer stanley kubrick und david lynch schätzt, der muss einfach ein guter sein – von seinen musikalischen vorlieben wie aphex twin, amon tobin oder squarepusher mal ganz abgesehen… unter dem pseudonym „nebulo“ legt uns nun thomas p. sein musikalisches erstlingswerk mit titel „kolia“ vor. es beeindruckt durch ein hohes maß an kreativität und sinn für abwechslungsreichtum ohne dabei den gesamtrahmen zu vergessen. ich will sagen, dass wir es hier mit einem mann zu tun haben, der sein handwerk versteht, der weiß was er tut. der opener heißt „ant“ und das hektische knistern und rauschen lässt schon ein bild im kopf entstehen, in dem eine kleine ameise verwirrt durch die gegend trippelt, kleine spuren hinterlässt. das vorsichtige glockenspiel schafft nebenbei noch eine seltsame atmosphäre, die von melancholie und stiller freundlichkeit geprägt ist. der zweite track „automnal“ ist phantastisch. für mich ist der track ein vertonter sternenhimmel. das hastige glockenspiel steht dabei für mich für die vielen kleinen blinkenden sternen am firmament. die so zahllos strahlen, wie auch die glockentöne im lied erklingen. nach etwa einem drittel des tracks gibt es einen bruch, bei dem plötzlich der beat explodiert und alles durcheinander bricht. mein himmelsbild hat dafür mit einer supernova eine sehr passende entsprechung. weil ich bei „dr-ill“ eine lustige, weil konkrete assoziation hatte, will ich den track auch noch mal erwähnen. zunächst einmal erinnert er mich an die spätwerke von amon tobin, meinem lieblings-ninja-tune-artist. besondere parallelen kann man zu dessen soundtrack zum splinter cell-spiel ziehen, zumindest die breakbeat-parts erinnern stark daran. der sound ist fragil, zerbrechlich, brüchig und erinnert mich an die dürre vulkanlandschaft von lanzarote. die dürre und die abwesenheit von grünen pflanzen, ja von leben klingt in dem song mit. dieses kopfkino was mir hier passiert ist kein zufall. „nebulo“ hat eine starke affinität zur filmmusik, sucht auch möglichkeiten sich in diesem bereich einmal austoben zu dürfen. aber er lässt es sich auf diesem album nicht nehmen nicht trotzdem schon mal seinen füller in die filmmusiktinte zu tauchen. besonders stechen diesbezüglich die tracks 4, 6, 7 und 11 heraus. „darkopale“ ist fiebrig und finster, verfügt über einen harten breakbeat-part und lässt nicht nur im outro mit langsamem piano seinen sinn für pathos erkennen. feldaufnahmen kommen in den tracks 6 und 11 vor. „reverse“ beginnt mit großstadtgeräuschen. man hört menschen reden und hört sie doch nicht. hinzu fügt sich vorsichtiges pianospiel. der track ist wie das kurze aufblicken eines betrunken, der an einem großen platz in der innenstadt auf einem bordstein sitzt und ein wenig zeit braucht um seine umgebung wahrzunehmen. „mecaniduction“ knüpft an den vorangegangenen track an. dumpfe scratches und bouncige beats, die nicht selten interessanten rhythmuswechseln folgen müssen, schaffen eine atmosphäre von gleichgültigkeit und erinnern an das teilnahmslose eilen durch die straßen einer stadt. „nokta“ trägt bereits im titel die den track charakterisierende dunkelheit. dichter regen fällt hörbar. ein dumpfes dröhnen schafft ein gefühl von taubheit, auch dem widerwillen und der unfähigkeit äußere einflüsse wahrzunehmen. hinzu fügt sich ein weiches rhythmisches klopfen, das stark an einen herzschlag erinnert. schnell lässt sich daraus das bild ableiten, dass man von der freundin weggeschickt wie betäubt durch den nächtlichen regen irrt, weder weg noch ziel im sinn. unfähig die umgebung wahrzunehmen und den eigenen herzschlag hörend läuft und läuft man in der hoffnung irgendwo anzukommen. ja, so könnte ich jetzt noch ewig weiterschreiben. zu jedem song meine assoziationen rausfeuern, denn die musik lädt einfach so richtig dazu ein. das ist natürlich wunderschön, aber auch nicht der einzige vorzug dieser platte. nebulo macht nämlich während er diese geschichten erzählt – wohl für jeden hörer eine andere – auch musik, die auch für das ohr ganz angenehm ist. klar – manchmal auch mit wilden breaks, harten beats und so weiter, aber „kolia“ ist einfach eine platte, die wie auch eingangs schon erwähnt ganz und gar aus einem guss ist, dabei aber höchst vielseitig bleibt mit den zahlreichen variationen in rhythmus und songstruktur. meine damen und herren: steffen krutzinna zieht mal wieder seinen hut! (s.krutzinna)

der medienkonverter
http://www.medienkonverter.de/kritik.php4?id=1982
der franzose thomas p. ist mal wieder ein perfektes beispiel dafür, dass sich andersartige, künstlerische tätigkeiten positiv auf die musik auswirken und umgekehrt. der besuch zweier kunstschulen und eines kurses über elektroakustische komposition brachten ihn schließlich zur musik, elektronischer natürlich. nach seinem abschluss heuerte er bei einer soundagentur an und beschäftigt sich somit auch hauptberuflich mit musik. sein täglicher umgang mit sounddesign hat starken einfluss auf seine kompositionen genommen, denn sein album “kolia” ist nicht nur in melodischer hinsicht spannend. viele geräusche sind in den soundstrukturen verwoben. so wird das geräusch eines aufschlagenden wassertropfens schon mal zum taktgeber. generell haben seine songs etwas künstliches, wenn auch zugleich dunkles und warmes. aber “kolia” klingt wie eine art studie, die erschaffung und zerstörung künstlicher bilder. erst werden songs mit langsamen und eingängigen intoniert. später wird dieses gebilde aus glas und eis wieder vernichtet. kleine aber kräftige detonationen zerstören mit ihren erruptionen die filigranen konstruktionen, so dass man sich während dem hören wieder umgewöhnen muss. wie eine traurige geschichte, die fatal endet, ein düsteres märchen mit tragischem ende. diese destruktion wird leider auch wenig für das album zur tragödie, zerstört sie doch das gesamtbild. aber nebulo kann das unglück noch abwenden und steuert “kolia” immer wieder in friedlich anmutende regionen. dem versprechen eines europäischen lusine icl., wie es der pressetext verlautbart, wird nebulo nicht ganz gerecht, aber er ist verdammt nah dran.

cuemix
http://www.cuemix-magazine.com/cuemix/php/gallery_left.php?image=369
listen to the album “kolia” from french multitalented nebulo is like watching the changing landscape trough a fast driving trains window. the album is absorbing like a novel that you will read in one night. yes i like to compare nebulo with a novelist. because he writes his music like little stories and put these thirteen chapters together to an unforgettable journey. it’ s amazing! it seems to me that nebulo put all his energy in every single track without following the aim that the result will become a complete album. and in the end this function created an absolute fantastic and exciting record. you can feel and hear nebulo’s love for details and the perfect track. a perfect 10 in really adore.

black issue 45
auf knisternden musique-conrete-schwingen kommt diese fein ziselierte, hochmelodiã¶se electronica aus frankreich daher. gridlock, l’ombre, lusine icl, maps + diagrams: von allem etwas dabei, aber doch etwas komponierter, filmmusikalischer. vor allem dank elegischer klaviermelodien und zerrã¼tteten beats, die an sich schon melodiã¶s daher stottern. das debã¼t des 25-jã¤hrigen zerflieãÿt gerade vor bitter-sã¼sser abstraktheit. die electronicawelt hebt es noch nicht aus den angeln, aber ã¤hnlich wie ginormous (der auch einmal seine remix-hand anlegen darf) substrahiert nebulo einen hauch von neuer qualitã¤t aus den vielen einflã¼ssen, die ab und an noch mã¤chtig bezaubern kann. der mix aus noise, quietschender melodie und dribbelnden bã¤ssen bei „nebula“ beispielsweise. oder die sanfte klavierpatina bei „darkopale“. wirklich schã¶n. (till)

gothtronic
http://www.gothtronic.com/?page=23&reviews=3135
2006 has been a great year for hymen. with some very good releases of well known artists such as wisp, xanopticon or enduser, but also the tremendous album (double if you were quick) of ginormous and of course the absolutely stunning travel sickness box set. if that wasn’t enough already hymen adds another one to that impressive list with the release of kolia by nebulo. nebulo is a project of french artist thomas pujols. he started out as a visual artist but along the way he also became interested in more experimental electronic music through the likes of artists such as aphex twin and squarepusher. this eventually led to him following courses at the bordeaux conservatoire, a daytime job for a sound design agency and most important for us, the release of his debut album on hymen. according to the press release thomas aims to create music that elicits strong feelings and makes the listener’s mind travel inside imaginary landscapes. well thomas, it sure as hell worked! the album consists of thirteen tracks of which two are remixes by alix and ginormous. these remixes are both nice tracks and a welcome addition to the main content on the album done by nebulo himself. and as i hinted before that content has worked out very fine. composed from layer upon layer of ambient noises, all kinds of small details, catchy rhythms and occasionally some distortion all so beautifully designed and arranged to the point of near perfection, this album just has everything on the right time in the right place. the tracks themselves are like sonic journeys that go through a world of abstract textures and dreamy soundscapes dominated by constantly evolving beats. sometimes the trip willsuddenly be abrupted by even more abstract and complex breakdowns and rhythms catching you off guard time and again. on top of this all the acoustic percussion elements and instruments that nebulo use add a delicate feeling of warmth and depth forming a nice contrast with the colder mechanicals beats and noise. the transitions from the slow and surreal breaks into the climatic walls of noise are often so natural and absorbing that it becomes absolutely clear that we’re dealing with someone who can’t only make great music but also understands sound and the way it should be taken care of. i could go on and on about all the beauty of tracks that form this amazing debut album but that would result in me repeating myself again and again, only with different words. my conclusion is really very simple and right to the point. if you are into experimental beats, ambient noise and all that stuff, the kind of music that is released on labels like hymen, warp or planet-mu, there is simply no excuse, other than being completely broke, for you not to have this album. even if that is the case, go and lend some cash somewhere and get it as soon as possible. a very welcome addition to the cast of hymen records but even more so an enrichment for the whole scene. of mesmerizing beauty with an instant move into my top ten releases of 2006. (niels)

igloo
http://igloomag.com/doc.php?task=view&id=1451&category=reviews
in recent times hymen records has been scouting a number of promising idm talents, starting with hecq, ginormous and now comes nebulo. his debut album kolia is a mature, accomplished work, remarkable features that can’t be found very often in every other record in this genre. the crisp crackling rhythm of “ant” is beautifully accompanied by vanishing strings, the carillon driven “automnal” surprisingly explodes in a noisy outburst, and “dr-ill” runs fast with skittering tinny breaks, demonstrating nebulo’s skills in several electronic music branches. “darkopale” is particularly amazing too, because of the gigantic tension gathered by the contrast of high pitched strings is suddenly relieved by a huge drone. the following tracks are less striking, but the production standards are kept at the maximum, and just when you’re surrendering to the sound and chilling comes “nebula” with its rusty industrialized breaks to wake up your senses. the record is closed with a couple of remixes, the first by alix who rewinds and accelerates clusters of drums over sibilant sinewaves, the other by ginormous who brings the melodies of “darkopale” over a creeping, fuzzy and clattering rhythm that fades away and leaves only a handful of piano notes that aptly end kolia. another solid newcomer to watch, this disc nearly overshadows kattoo’s third solo album released at the same time, and this gives you a hint about nebulo’s music quality. (luca maini)

subcity
http://www.subcity.org
the latter sound of ginormous seems to inspire various artists. french project nebulo brings the sound to europe. what’s the result? idm/noise ambient delicate noises (see ginormous, autechre) with some added microscopic clicks and a lot of melancholic “piano” melodies (see kattoo), reaching their peak with the stringed emotional depth of darkopale. all these over a constantly changing and abstract rhythm, making it difficult to form a story out of all these short tracks. still, though, it’s a wonderful thing to listen to when you are in the bus in the night, as it relaxes the body while keeping the mind awake.

goon
http://goon-magazine.de/index.php/2006/11/17/kattoo-vs-nebulo/#nav
der franzose thomas pujols inszeniert dagegen weniger plakative filmsequenzen als filigrane szenenstudien, die nicht durch große gesten, sondern sehr fein gesetzte nuancen eine intimität der bilder schaffen. sein studium an zwei kunsthochschulen dürfte ihm dabei geholfen haben, diese kleinen schritte dem großen trampeln vorzuziehen. vor allen dingen verzichtet er in seinem projekt nebulo auf die ewig gleichen hallräume als grundmauer und bringt mehr störungen und wechsel in die kompositionen ein, so dass er immer wieder ausbrüche aus der harmoniefalle der durch breakbeats laufenden, prozessierten gitarren- und pianoklänge erschafft. insgesamt klingt nebulos produktion rauer, als hätte er sie absichtsvoll übersteuert abgemischt, um einen kratzigeren sound zu erreichen. trotz der lieblichkeit des elektronischen gesamtwerkes entsteht dadurch eine spannung, die aus parallel laufenden klaustrophobischen disharmonien und melodiösen raumöffnungen erwächst, einem konzept, dem sich alix als remixer von nebulos abschließender arbeit in elektro-akustischer komposition am bordeaux conservatoire annimmt. während alix »mecalangue« durch ein unendliches feld des rhythmusrumpelns zwischen soundblitze schickt, verirrt sich der amerikaner ginormous als zweiter fremdproduzent des albums in ein wurmloch, in dessen anomalie die entscheidung zwischen völliger kompression und expansion der gedankenklänge schwerfällt und ein fein verkrisseltes bild übrigbleibt.

musicmeter
http://www.musicmeter.nl/album/62115
nebulo is eigenlijk een clihé idm-wonderboy: meneer is 25, frans, heeft muziek gestudeerd, houdt niet alleen van aphex twin en squarepusher maar ook hiphop, postrock en breakcore, rijgt de visuele associaties betreffende z`n muziek aaneen en slaat een goede lynch, cronenberg, kubrick of kafka niet af. maar goed, hij levert vervolgens wél wat je van zo`n profiel mag verwachten. knisperende, genrebundelende electronica die van iedereen wat leent - óók breaks à la richard devine - en daarmee z`n eigen, gevarieerde en magisch sfeervolle wereld creeert. een verrassing, hymen slaat weer eens terug.

de:bug
www.de-bug.de
totale entdeckung. nebulo ist franzose und, wenn ihr mich fragt, zur zeit die beste adresse für darkness mit kick. über unheimlich dräuenden hallräumen schichtet nebulo fein zerschredderte rhythmen, geht mit streichern um, als hätte er schon zehn symphonien hinter sich und macht mit einem schuss breakcore schließlich obenrum alles dicht. hier trifft die orchestrale liebe von beefcake auf locker übersteuerten funk à la lusine. nur eben auf der überholspur des elektronischen heavy-metal-gewitters. das ist natürlich nur eine lesart des albums. eine andere könnte sein, dass in den unteren schichten so viel irritation herrscht, dass die anderen sounds einfach unweigerlich auf die katastrophe der alles zerberstenden explosion zusteuern müssen. ich bin überwältigt. hands down.

neural
www.neural.it
this the thomas pujols, aka nebulo, fascinating debut album. he can flatter himself of a conservatoire national de bordeaux degree in electroacoustic composition and at the same time he’s fond of contemporary electronic music intricacies, unraveling amongst genres and trends (as anybody at hymen label), the latter then skilfully intertwined in the final product. this process is sentive to very stylized atmospheres, rich in a great rhythmic diversity and winking to many musical horizons: ambient, breakcore, glitched minimal, melodic and noise. it’s a pout-porri with vivid and charming tones, that wins everybody over because of its imagination and technical expertise. (aurelio cianciotta)

braincorp
http://www.braincorp.dk/new/index.php?n=reviews
it’s always interesting when the german label hymen records release an album with a new project. nebulo is a new project from france, which consist of the member thomas p., who started nebulo as a visual project where he sees himself more as a graphic illustrator. thomas p. started working as a musician when he was 19 years old, recording with a 4 track recorder, and later with a computer. ”kolia” contains 13 slow idm tracks including 2 remixes by alix and ginormous, who are label mates with nebulo. the production and the mastering are superb as we are used to get from the hymen label, the same with the cover of the cd, a cool digi pack with artwork by salt. ”kolia” offers a lot of tracks and a lot of weird scratchy sounds, but the cd is still full of melodic tracks as there aren’t many harsh tracks on the cd. i think the 2nd track, “automnal”, is a pure masterpiece and is without a doubt the highlight of the cd, but there are also a few other really good tracks like “dr-ill”, “mecaniduction”, and “siapese”. nebulo has created a nice debut cd with some good tracks, but in my opinion there should be some more variation on the cd, a few faster tracks with more rhythm like we know from projects like somatic responses and displacer. the cd “kolia” will without a doubt please the audience who likes bands like autechre, gridlock, somatic responses, and ab ovo. (brain)

cold room
http://www.cold-room.com/index.php?menu=reviews&affiche=reviews_disques&id=527
un français chez hymen ? et oui, avec ab ovo et quelques autres, ils ne sont pas légion ceux qui traversent la frontière de notre hexagone. et en ce qui concerne “kolia”, il y a de quoi être assez fier. a la fois profondément expérimental et concret, presque systématiquement atmosphérique et “cinématographique”, cet album garde tout du long une certaine couleur musicale, une touche identifiable que l’on pourrait (déjà) qualifier de personnelle. elle est présente dans le traitement du son, dans les ambiances recherchées, par exemple. et puis, il y a ce souci du détail qui saute aux oreilles avec un peu d’attention. rien n’est vraiment aussi simple qu’il n’y paraît et la plupart des schémas communs au genre sont assez vite écartés. le danger aurait pu être de dénaturer implacablement la musique, mais ce côté méthodique est si bien maîtrisé que le but avoué de “kolia” n’est pas réellement de vous mâcher l’écoute. deux exemples : “ant”, c’est un peu le jeu du chat et de la souris. une basse caverneuse ondule, des blips discrets donnent un timbre humide et une myriade de clicks, comme autant d’insectes à l’ouvrage, semble occuper l’espace sonore. parfois, tout se structure et le groove apparaît. pour mieux retourner à l’abstrait la minute suivante. “automnal” joue sur ses mélodies douces-amères, ses échos pluvieux et son aura engourdie, mais s’achève dans un orage saturé qui balaye sans autre forme de procès l’ordre apparent. il y aurait encore bien des choses à exposer tant cette production est riche, mais il n’est pas non plus nécessaire de dénaturer une critique. allez donc jeter une oreille à ce qui se passe dans la suite de “kolia”, vous y découvrirez certainement de nouvelles histoires. (t0ma)

headphone commute
http://headphonecommute.com/
i’m really trying to be unbiased when it comes to one of my favorite labels, hymen, but there’s just way too many great releases from this german offshoot of and-zen, and i can barely keep up. while i’m refreshing my memory with nebulo’s 2006 debut, another artist that i blindly “collect” everything by, hecq, has released his fifth album (more on that later, i don’t want to digress). nebulo is an alias of french composer thomas pujols, who is also a proficient visual artist. pujols received a degree from bordeaux conservatoire, and began producing the dark and melodic crispy idm after embracing noise from electro acoustic composition courses on experimental and avant-garde sound. he is also a full time sound designer for an agency producing for various media. nebulo has previously contributed remixes to hecq’s 0000 and architect’s lower lip interface. the tracks on kolia are full blown compositions, each with a unique story transforming the listener into a world of surreal dreamscapes painted with tears and sometimes even blood. the gentle harmony and calm melodies are offset by glitchy percussion and rhythmic labyrinths carefully deconstructed and molded back into one whole. i was last this excited about an outstanding production when i picked up kattoo’s hang on to a dream (coincidently [?] on hymen as well). kolia is a perfect soundtrack for the imagery within a melancholic soul, locked in the prison of a troubled mind. the intelligence and complexity of the sonic onslaught immediately catapult nebulo to the ear-candy’s favorites. and i want more! recommended for the above mentioned names as well as lusine icl, gridlock, keef baker and somatic responses.

soundprotector
www.soundproector.com
sentimental-paranoid morbid masterpiece of the french musician nebulo released on the label hymen. sometimes such works pleasantly surprise and impress, sometimes vice versa, in general most of the works of hymen musician demand special attitude. most of this label’s releases are some kind of musical pictures supplied with visual photos of its manager stefan alt. if we associate albums with pictures, some time later after listening to this music there appears such a feeling that these pictures are authentic sketches from life and creative work of the musicians. the idea of photodesign of compact-discs belongs to the label touch and j.wozencroft, that was at his suggestion to make this very design of musical production, especially it concerned experimental music. well, as for the nebulo’s kolia… the first track’s title “ant” suggests certain thoughts… wonderful track that created the atmosphere of awaitening of something sad, obscure and paranoid. the next track “automnal” is absolutely different - from the second minute bursts of furious break-core are changed by nice piano sounds. definetely, music for lonely vampires, no other variants. this theme is followed by “dr-ill”. nostalgia for drill’n’bass - music with superbit high-speed rhythms. the title speaks for itself. “darkopale” - music gets more gloomy and sad. melancholy in each drum stroke. in whole the album kolia is very uneven, muddled and chaotic. this young french musician has good potential for further creations of something interesting and original. especially if he adds visual support for his music - who knows, maybe he’ll be the next speedy j. the first track “ant” is the pearl of the whole album also the mysterious creature depicted on the disc image.